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Gehirn - Vom Wunder des Denkens
Das Gehirn wird von Milliarden Nervenzellen „befeuert“. Diese Neuronen sind über ein komplexes Geflecht von Nervenbahnen und Synapsen zu einem äußerst effizienten Netzwerk verknüpft. Das Gehirn ist zu erstaunlichen Leistungen fähig – hat aber auch signifikante Defizite, ist störanfällig und kann zu neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen führen.
Gehirn – vom Wunder des Denkens
Das Gehirn ist zu erstaunlichen Leistungen fähig - hat aber auch signifikante Defizite, ist störanfällig und kann zu neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen führen.
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Historie - Das Master-Organ wird entschlüsselt
Die alten Ägypter unterschätzten die Bedeutung des menschlichen Gehirns ebenso wie die Mehrzahl der griechischen Philosophen. Man hielt das Herz nicht nur für den Sitz der Seele, sondern auch des Verstandes.
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Anatomie - Im Gehirn gibt’s eine Arbeitsteilung
Aus anatomischer Sicht lässt sich das menschliche Gehirn in vier Hauptbereiche einteilen: Hirnstamm, Zwischenhirn, Kleinhirn und Großhirn. Sie haben eine unterschiedliche Entwicklungsgeschichte und sind dementsprechend spezialisiert.
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Hirnforschung - Denken sichtbar machen
Erst mit den Messmethoden und bildgebenden Verfahren unserer Tage gelang es der Hirnforschung, das Denken zu entschlüsseln. Heute weiß man viel über die verschiedenen Aktivitäten in den einzelnen Hirnregionen. Man kann dem Gehirn bei der Arbeit zuschauen.
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Gedächtnis - Suche nach dem Engramm
Wie entsteht das menschliche Gedächtnis? Wie beeinflusst das Gedächtnis die Handlungen eines Menschen? Philosophen und Anatomen, Physiker und Physiologen, Biologen und Psychologen haben seit jeher über diese Fragen gerätselt und spekuliert.
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Geschlechtliche Unterschiede - Frauen denken anders als Männer
Die Ergebnisse der Hirnforschung bestätigen kontrovers diskutierte Alltagserfahrungen: Es gibt tatsächlich Unterschiede im Denken zwischen Mann und Frau. Nur sind diese sehr viel subtiler als oft unterstellt.
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Bewusstsein - Umstrittene Wege zum Ich
Die Vorstellungen vom Bewusstsein, vom bewussten ICH und vom Unbewussten sind ebenso vielfältig wie oft fundamental gegensätzlich. Dabei sorgen aktuelle neurowissenschaftliche Untersuchungen für überraschende Erkenntnisse.
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Krankheiten des Gehirns - So verletzlich ist das Gehirn
Der komplexe Aufbau des Gehirns bedingt naturgemäß auch eine gewisse Störanfälligkeit, die sich auf vielfältige Weise in Form neurologischer und psychiatrischer Krankheiten äußert - vom Schlaganfall über Epilepsie bis zur Demenz.
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Schlaganfall
Der Schlaganfall ist die häufigste akute Erkrankung des Nervensystems in Deutschland. Etwa 250.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall - alle zwei Minuten ist irgendwo in Deutschland ein Patient davon betroffen.
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Morbus Parkinson
In Deutschland leiden schätzungsweise 150.000 bis 200.000 Menschen an der Parkinsonschen Erkrankung (Morbus Parkinson), im Volksmund auch als „Schüttellähmung" bezeichnet. Die Betroffenen verlieren auf schleichende Weise die Kontrolle über ihren Körper.
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Epilepsie
Bei den alten Griechen galt sie als „göttliche Krankheit": die Epilepsie, abgeleitet vom griechischen Wort epilambánein (anfassen, befallen). Und in der Tat waren ja gottähnliche Gestalten der Antike wie Alexander der Große und Caesar von der „Fallsucht" befallen.
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Multiple Sklerose
Nach der Epilepsie ist die Multiple Sklerose (MS) die zweithäufigste neurologische Erkrankung bei jungen Erwachsenen. Weltweit sind schätzungsweise über eine Million Menschen davon betroffen, Frauen zwei- bis dreimal häufiger als Männer.
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Hirntumoren
Hirntumoren gehören zu den eher seltenen Tumorarten. Sie kommen bei Erwachsenen wie bei Kindern vor und können gutartiger (benigner) oder bösartiger (maligner) Natur sein.
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Demenz
Mit zunehmendem Alter wächst das Risiko von Demenz. Früher hat man im Volksmund von „Verkalkung" des Gehirns gesprochen. Heute sind viele Formen von Hirnschädigungen bekannt, die von kognitiven Störungen bis zu Persönlichkeitsveränderungen führen können.
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Alzheimer
Die sogenannte Alzheimer-Krankheit hat sich in den letzten Jahrzehnten zu der häufigsten Demenzform entwickelt. Die geistigen Störungen werden offenbar durch den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen und den Kontakten zwischen Neuronen verursacht.
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Gehirnjogging
Abgesehen von genetischen Risikofaktoren spielt bei altersbedingten Formen der Demenz auch die Lebensführung eine Rolle. Als Hauptrisikofaktoren gelten Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck.
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Depression
Der dramatische Anstieg bei depressiven Erkrankungen ist alarmierend. In Deutschland ist die Depression mittlerweile die häufigste psychische Erkrankung: Etwa fünf Prozent der Bevölkerung, etwa vier Millionen Menschen, sind davon betroffen.
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Narkolepsie
Eine seit dem 19. Jahrhundert bekannte Erkrankung gibt den Neurologen bis heute Rätsel auf: Narkolepsie. Die Betroffenen leiden unter starker anfallsartiger Müdigkeit und verspüren auch bei Tage einen unwiderstehlichen Schlafdrang.
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