Wann ist mein Kind eigentlich nicht erkältet…?

Das mögen sich so manche Eltern fragen. Denn je jünger das Kind ist, desto häufiger hat es pro Jahr mit Infekten zu kämpfen. Im Kindergartenalter sogar bis zu acht Mal pro Jahr, im Schulalter nur noch halb so häufig. Mit zunehmenden Alter trainiert der Körper sein Immunsystem mit schädlichen Keimen fertig zu werden. Glücklicherweise handelt es sich jedoch bei Erkältungen von Kindern im Normalfall um harmlose Infekte, die in der Regel innerhalb von drei bis sieben Tagen auskuriert sind.
Erkältung bei Kindern – häufige Symptome

Husten, Schnupfen, Halsweh, aber auch Heiserkeit, Kopf- und Gliederschmerzen bis hin zu Fieber können die Kleinen schnell lahm legen. Grund sind Viren in der Luft, die durch husten, niesen oder schnäuzen von erkrankten Personen das noch nicht fertig ausgebildete Immunsystem der Kleinsten lahm legen. Aber auch Stress, kalte Nasen, Ohren und Füße begünstigen die Entstehung einer Erkältung. Achten Sie daher immer auf angemesse Kleidung. Bewährt hat sich besonders in der Übergangszeit wie Hebrst und Frühjahr der so genannte „Zwiebel-Look“: Ein T-Shirt, ein leichter Pulli und eventuell eine Strickjacke – so kann Ihr Kind selbst entscheiden, wann es ihm zu warm oder zu kalt ist.
Das Patentrezept: Auf die Bedürfnisse der Kleinen hören
Besonders bei kleinen Patienten ist es wichtig, genau zu beobachten, was Ihrem Kind gut tut. Nicht jedes Kind reagiert bei einer Erkältung gleich. Während die einen gern das Bett hüten und viel Zuwendung brauchen, toben andere mit „mir fehlt doch nichts“ lieber arglos herum – hier helfen Wadenwickel und Co. nicht weiter. Für alle Kinder gilt ganz sicher jedoch Eines: Liebe und Aufmerksamkeit sind die ersten Mittel der Wahl. Erst dann können diese praktischen Tipps richtig greifen:
- Viel trinken– gerade Kinder, die auch bei Erkältung arglos herum toben, vergessen häufig genug zu trinken. Saftschorlen, Tees und Wasser, aber auch Gemüse- und Hühnerbrühe helfen, den Flüssigkeitshaushalt aufrecht zu erhalten und den Schleim zu lösen. Nur so können schädliche Viren ausreichend ausgespült werden. Als Faustregel hat sich hier bewährt: Jede Stunde ein Glas trinken!
- Friert Ihr Kind hilft ein warmes Fuß- oder Wannenbad mit anschließendem Einkuscheln im Bett. Dies fördert die Durchblutung des Rachens und lindert Schluckbeschwerden. Eine Geschichte – vorgelesen oder aus dem CD-Player – oder ein Malbuch helfen, die Langeweile im Bett zu überwinden.
- Besonders gut: Halten Sie die Raumluft feucht. Einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, am besten mit ätherischen Ölen versetzt – das erleichtert das Atmen und erzeugt einen angenehmen Duft.
- Bei Schnupfen hilft eine selbst hergestellte Salzlösung aus 1 TL Salz pro Wasser mit einem Zerstäuber in die Nase gesprüht.
- Ein rauer Hals kann beim Schlucken oder Husten gemein wehtun – ein warmer Tee lindert die Schmerzen.
- Bei hohem (über 38°C) und lang anhaltendem Fieber gilt für alle Kinder: Bettruhe und ab zum Arzt. Auch wenn das Kind nachts kaum zur Ruhe kommt und apathisch wirkt oder gar weitere Symptome wie Ohrenschmerzen und Hautausschlag hinzukommmen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um andere Erkrankungen auszuschließen.
- Besonders sanft und effektiv ist zudem Bronchoforton ® Kinderbalsam . Er ist speziell für die Kleinen im Alter von 2–6 Jahren zum Einreiben gedacht. Er ist besonders mild und dabei hoch wirksam gegen Erkältung. Alle Wirkstoffe sind 100 Prozent pflanzlich und optimal für Kinder dosiert. Neben Eukalyptusöl enthält der Kinderbalsam Kiefernnadelöl, das das Abhusten erleichtert und bakterienhemmend wirkt – Bronchoforton ® Kinderbalsam ist besonders geeignet, da er kein Menthol oder Campher enthält, was bei Kindern unter 6 Jahren wegen der Gefahr von Verkrampfungen nicht gegeben werden sollte.
- Beim Inhalieren Kinder nie unbeaufsichtigt lassen – Verbrühungsgefahr!


